Inklusive Beschulung

Inklusive Beschulung (IB)

 

Die inklusive Beschulung in der allgemeinen Schule wird in einer Form von Unterricht verwirklicht, der sich an der gemeinsamen Erziehung und dem gemeinsamen Lernen aller Schülerinnen und Schüler orientiert (vgl. VOSB).

Voraussetzung ist die Feststellung des Anspruchs auf sonderpädagogische Förderung durch die Schulleitung nach Empfehlung eines Förderausschusses.

Kinder und Jugendliche mit dem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung sollen die Möglichkeit bekommen, zusammen mit Schülerinnen und Schülern ohne diesen Förderanspruch die allgemeine Schule wohnortnah zu besuchen. Bei dieser Form von Unterricht, sollen über kognitives Lernen hinaus viele weitere Lernerfahrungen ermöglicht werden.

     

Vorbeugende Maßnahmen

Sonderpädagogische Förderangebote als vorbeugende Maßnahmen

Schülerinnen und Schüler, bei denen die vorbeugenden Fördermaßnahmen der allgemeinen Schule nicht ausreichen, können auf Antrag durch das BFZ unterstützt werden, damit sie dem Bildungsgang ihrer Klasse folgen können.

Ansprechpartner in den allgemeinen Schulen sind die jeweiligen Klassenlehrkräfte bzw.  die Schulleitungen. Zuständiger BFZ-Koordinator der Friedrich-Fröbel-Schule ist der stellvertretende Schulleiter Harald Schönig.Mit dem Kind darf nur gearbeitet werden, wenn das schriftliche Einverständnis der Eltern vorliegt, Kolleginnen und Kollegen können sich aber auch ohne Elterneinverständnis hinsichtlich des Kindes beraten lassen (vgl. §§  3 und 4 der VOSB)

Schulische Erziehungshilfe
Bereits seit 2005 gibt es die "Schulische Erziehungshilfe" als gemeinsames Projekt des Staatlichen Schulamtes Hersfeld- Rotenburg und Werra- Meißner- Kreis sowie der kommunalen Jugendhilfe beider Landkreise.
Im Beratungs- und Förderzentrum Bad Hersfeld ist die Sozialpädagogin Annika Heß (s. Bild oben) eingesetzt. Sie kann für Schülerinnen und Schüler aller Grund- und weiterführenden Schulen des BFZ tätig werden. Sie berät Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte und nimmt an den Sitzungen der schulischen Gremien teil, wie z.B. Klassenkonferenzen.  Eltern und Familien können unterstützt und durch die pädagogische Arbeit begleitet werden.
Um Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung   bestmöglich zu fördern, arbeitet Frau Heß mit den Förderschullehrerinnen- und -lehrern vor Ort, den Lehrerinnen und Lehrern der allgemeinen Schulen, Ärzten, Therapeuten,  Mitarbeitern der kommunalen Jugendhilfe und anderen Ansprechpartnern zusammen. Ziel ist es, diesen Kindern den Verbleib in der allgemeinen Schule zu ermöglichen.

Clearingstelle
Im Rahmen des Projekts "Schulische Erziehungshilfe" wurde die Clearingstelle eingerichtet. Sie versteht sich als ein Beratungsgremium, das über Möglichkeiten der Förderung von Kindern, mit denen das BFZ arbeitet, berät und z.B. auch den Einsatz der sozialpädagogischen Fachkraft empfiehlt. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachkompetenzen, die sich aus der interdisziplinären Besetzung der Clearingstelle ergeben, werden problemgerechte und wirksame Unterstützungsprozesse ermöglicht, die dem Verbleib des Kindes an der allgemeinen Schule dienen.

             

Allgemeines

Allgemeines

 

Das Beratungs- und Förderzentrum ist an die Friedrich-Fröbel-Schule angegliedert und unterstützt die allgemeinen Schulen im Einzugsgebiet bei vorbeugenden Maßnahmen und der inklusiven Beschulung.

Das Ziel besteht darin, durch geeignete präventive Beratungs- und Fördermaßnahmen denjenigen Schülerinnen und Schülern zu helfen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie den Anforderungen der allgemeinen Schule langfristig nicht mehr gewachsen sind. Dazu zählen Kinder mit erheblichen Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache sowie der emotionalen und sozialen Entwicklung. Durch geeignete Unterstützungsangebote sollen sie in die Lage versetzt werden, erfolgreich im Bildungsgang ihrer Klasse lernen zu können.

Unsere Förderschullehrkräfte werden von den allgemeinen Schulen angefordert, nachdem deren eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. Das Aufgabengebiet der BFZ-Lehrkräfte umfasst vorrangig die Beratung der KollegInnen, die Elternberatung sowie die Kontaktaufnahme und Koordinierung mit außerschulischen Institutionen.    Die Arbeit mit den Kindern erfolgt soweit wie möglich im Klassenverband.

        

Zusätzliche Informationen